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Deutsches Halbfinale in der Champions League rückt näher


Potsdams Neuzugang Yuki Nagasato erzielte bereits im zweiten Pflichtspiel den ersten Treffer. (Foto: Zetbo)
Potsdams Neuzugang Yuki Nagasato erzielte bereits im zweiten Pflichtspiel den ersten Treffer. (Foto: Zetbo)
Heidelberg. Heimsiege für den 1. FFC Turbine Potsdam und den FCR 2001 Duisburg in den Viertelfinal-Hinspielen der UEFA Women's Champions League. Vor allem der deutsche Meister aus Potsdam präsentierte sich in seiner Partie in überragender Form. Gegen das norwegische Spitzenteam Røa IL Oslo sahen 1.496 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion einen deutlichen 5:0-Heimerfolg. Dank der zweifachen Torschützin Nadine Keßler (20., 69.) sowie Torerfolgen von Viola Odebrecht (43.), Babett Peter (49.) und Neuzugang Yuki Nagasato (80.) können die Brandenburgerinnen bereits vor dem Rückspiel in einer Woche für die Vorschlussrunde planen.

Wesentlich spannender ging es im Spiel zwischen dem FCR 2001 Duisburg und Arsenal London zu. Der amtierende UEFA-Cup-Sieger aus Duisburg gewann vor 5.145 Zuschauern knapp mit 2:1. Mit einem verwandelten Handelfmeter erzielte Inka Grings in der 24. Minute den ersten Treffer des Abends. Damit löste die Ausnahmestürmerin tatsächlich ihr Versprechen ein, in der MSV-Arena mindestens ein Tor zu erzielen. Kurz nach dem Seitenwechsel baute Marina Hegering den Vorsprung auf 2:0 aus, ehe Grings die Gäste durch ein Eigentor in der 66. Minute unfreiwillig zurück ins Spiel brachte.

Durch die Heimsiege von Potsdam und Duisburg rückt ein rein deutsches Halbfinale, das bei einem Weiterkommen beider Teams unausweichlich ist, in greifbare Nähe. Wenngleich sich Duisburg keineswegs in Sicherheit wiegen sollte. Schließlich können die Londonerinnen das Ergebnis im Rückspiel am kommenden Sonntag noch zu ihren Gunsten drehen. Und durch das erzielte Auswärtstor stehen die Chancen gar nicht mal schlecht.

Ebenfalls gute Halbfinalchancen hat sich Olympique Lyonnais erarbeitet. Die Französinnen setzten sich zu Hause gegen ASD Torres Calcio aus Italien mit 3:0 durch. Ein Treffer von Cruz Trana (19.) sowie ein Doppelpack von Lotta Schelin (30., 62) stellten das komfortable 3-Tore-Polster sicher. Ein ähnliches Ergebnis hätte sich sicherlich auch der schwedische Spitzenklub Umeå IK gewünscht. Doch gegen den zweiten französischen Vertreter Montpellier Hérault SC reichte es zu Hause nur zu einem torlosen Unentschieden. Somit ist auch ein rein französisches Halbfinale keine Utopie mehr.

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